Die wichtigsten Ergebnisse des WHO Berichtes zu Psoriasis

Hintergrund

Im Jahr 2014 verpflichtete sich die globale Gemeinschaft,

Bewusstsein für Psoriasis durch die Annahme der ersten WHO-Resolution zu Psoriasis zu schaffen. In dieser historischen Resolution erkennt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Psoriasis als chronische entzündliche Hauterkrankung an, die globale Aufmerksamkeit verdient. Der Bericht weist darauf hin, dass viele Menschen mit Psoriasis aufgrund fehlerhafter oder verzögerter Diagnose, unzureichender Behandlungsmöglichkeiten und unzureichendem Zugang zu Pflege unnötig leiden.

Der WHO Bericht

Als Verpflichtung der WHO-Resolution veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2016 einen einzigartigen Bericht über die weltweite Belastung durch Psoriasis. Psoriasis kann einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität haben, aber dies wird oft unterschätzt.
Der WHO-Bericht ist ein wichtiger Schritt in Richtung der globalen Anerkennung der Auswirkungen der Psoriasis auf das Leben von 125 Millionen Menschen, die mit dieser Krankheit auf der ganzen Welt leben und eine einmalige Gelegenheit, um das Leben der Menschen, die an dieser ernsthaften nicht ansteckenden Erkrankung leiden, zu verbessern.

Die wichtigsten Ergebnisse aus dem Bericht

Psoriasis Auswirkungen auf die Lebensqualität: Der Bericht zeigt, dass die Belastung durch die Erkrankung an Psoriasis oft unterschätzt wird. Die WHO unterstreicht die erheblichen negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität von Menschen mit Psoriasis, auch wenn eine relativ begrenzte Körperoberfläche (BSA) betroffen ist. Tatsächlich können Leute, die mit Psoriasis leben, psychischen Stress und Diskriminierung wegen ihres Zustandes erfahren. Die Krankheit kann Auswirkungen auf die Beziehungen zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz haben. Es kann auch zum Ausschluss aus sozialen Umgebungen wie Schwimmbädern, Schulen und Arbeitsplätzen führen. Diese Stigmatisierung kann dazu führen, sich einsam, isoliert sowie frustriert und unattraktiv zu fühlen1.

Hindernisse für die richtige Pflege: Eine weitere wichtige Erkenntnis aus dem Bericht ist die Existenz von  umfangreichen Barrieren qualitativ hochwertige  Gesundheitsversorgung zu erhalten. Der WHO-Bericht befasst sich mit der Schwierigkeit des Zugangs zur Behandlung und wie wenig Adhärenz und mangelndes Bewusstsein bei der Öffentlichkeit und den Gesundheitsdienstleistern zu einer suboptimalen Betreuung führen. Schlechte Adhärenz ist bei topischer Therapie am höchsten. Niedrige Adhärenz ist zum Teil auf unzureichende Kommunikation in Bezug auf Anweisungen zur Verwendung der vorgeschriebenen Medizin, falsche Vorstellung von möglichen unerwünschten Ereignissen und falschen Erwartungen zur Geschwindigkeit und dem Grad der Verbesserung zurückzuführen. Empfehlungen im Bericht erwähnen frühe Diagnose und angemessene Behandlung sowie die Ausbildung über allgemeine chronische Hauterkrankungen für Ärzte.

Referenzen
WHO Global Report on Psoriasis http://apps.who.int/iris/bitstream/10665/204417/1/9789241565189_eng.pdf?ua=1

Wollen Sie mehr lesen?