So wirkt Lichttherapie

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Licht kann aufgrund seiner Wellenlänge in verschiedene Bereiche eingeteilt werden. Ultraviolettes Licht (UV-Licht) hat eine sehr kurze Wellenlänge und kann vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Aufgrund seiner Wellenlänge kann es weiter unterteilt werden. Eine Behandlung der Schuppenflechte wird mit UVA oder UVB durchgeführt.

UVB-Therapie

Bei Ultraviolett B (UVB) handelt es sich um kurzwelliges UV-Licht. Es kann die Haut direkt durchdringen und das Wachstum der Hautzellen verringern. Dies kann dabei helfen, das schnellere Wachstum von Hautzellen bei Schuppenflechte zu verlangsamen.

UVA- und PUVA-Therapie

Ultraviolett A (UVA) ist langwelliger als UVB. Das ultraviolette A Licht kann die Haut tiefer durchdringen als UVB, benötigt aber mehr Zeit für eine Wirkung. Um ein Ergebnis zu erhalten, das 30-60 Sekunden mit UVB Bestrahlung entspricht, muss UVA etwa 20 Minuten lang einwirken. Daher wird UVA normalerweise zusammen mit einem lichtsensibilisierenden Medikament, Psoralen, eingesetzt. Die kombinierte Behandlung wird als PUVA (Psoralen + UVA) bezeichnet. Bei ihr wird die Lichteinwirkung auf wenige Minuten verkürzt.

Sowohl UVB- als auch PUVA-Behandlungen werden meist über einen längeren Zeitraum in einer Hautklinik durchgeführt.

Klimatherapie

Auch natürliches Sonnenlicht kann zur Behandlung von Schuppenflechte eingesetzt werden. Dies wird gerne als Klimatherapie bezeichnet und bedeutet, dass Sie sich an einem Ort aufhalten, an dem Sie unter ärztlicher Überwachung von der Sonne „bestrahlt“ werden. Bei einer Klimatherapie wird häufig die Sonnenbehandlung mit Mineralwasserbädern und regelmäßiger Befeuchtung kombiniert, um ein Austrocknen der Haut zu vermeiden.

Bei allen Formen der Lichttherapie sind die Nebenwirkungen ähnlich. Die Bestrahlung kann Rötungen, Jucken und Brennen der Haut verursachen. Sie sollten darauf achten, neben der Behandlung so wenig UV-Strahlung wie möglich auf die Haut einwirken zu lassen. Bei Langzeitexposition gegenüber Sonnenlicht, UVA und UVB kann das Hautkrebsrisiko ansteigen. Bei PUVA kann auch Übelkeit auftreten. 


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