Die drei Eckpunkte: Sie, Ihre Therapie und ihre möglichen Nebenwirkungen

Es hilft zu wissen, was Sie erwartet

Es ist vollkommen normal, sich Sorgen über Nebenwirkungen zu machen. Patienten, denen eine Psoriasis-Therapie verschrieben wurde, befürchten häufig, dass die Behandlung mehr schaden als nutzen könnte oder dass später Nebenwirkungen auftreten, wenn die Therapie über einen längeren Zeitraum angewendet wird.

Wissen, was Sie erwartet

Es ist wichtig, eine realistische Vorstellung von der Therapie zu haben, wenn Sie über die möglichen Auswirkungen von Nebenwirkungen nachdenken. Jede wirksame Therapie kann Nebenwirkungen hervorrufen; das heißt jedoch nicht, dass sie bei jedem Anwender der Behandlung auftreten. 
Alle Behandlungen werden von den nationalen Gesundheitsbehörden und den Pharmaunternehmen überwacht, um sicherzustellen, dass so wenig wie möglich Nebenwirkungen auftreten.
Bevor ein Medikament zugelassen wird und eingesetzt werden kann, wird es zahlreichen strengen Prüfungen und klinischen Studien unterzogen, in denen nachgewiesen werden muss, dass der zu erwartende Nutzen die Risiken rechtfertigt. Viele potenzielle Therapien bestehen diese Prüfungen nicht und werden nie eingeführt. Die zugelassenen Behandlungen müssen die festgelegten Standards erfüllen.

Beim Abwägen der potenziellen Konsequenzen von Nebenwirkungen sollte auch das Risiko im Auge behalten werden.


Einige Hautreaktionen werden fälschlicherweise für Nebenwirkungen gehalten, während sie tatsächlich ein natürlicher Bestandteil des Heilungsprozesses sein können. Beispielsweise können Ihre Plaques zunächst röter erscheinen, wenn sie auf die Therapie ansprechen. 

Konsultieren Sie im Zweifel Ihren Arzt

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Art von Reaktionen Sie erwarten können und worüber Sie sich Sorgen machen sollten oder nicht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wodurch eine Reaktion hervorgerufen wurde, sollten Sie immer Ihren Arzt konsultieren.
Es ist vollkommen normal, sich Sorgen über Nebenwirkungen zu machen. Es ist jedoch immer sinnvoll, Entscheidungen basierend auf Fakten und nicht aus Angst zu treffen. Versuchen Sie also, über Psoriasis und ihre Behandlungsoptionen auf dem Laufenden zu bleiben, und beziehen Sie Ihren Arzt stets in alle Ihre Entscheidungen mit ein, insbesondere wenn Sie erwägen, Ihre Therapie zu beenden. Er oder sie wird Ihnen möglicherweise empfehlen, das Medikament langsam abzusetzen, da ein plötzlicher Behandlungsabbruch einen neuen Psoriasis-Schub auslösen könnte.

Umgang mit möglichen Nebenwirkungen

Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen durch Ihre Therapie auftreten, kann Ihr Arzt Ihnen helfen, einen Plan für den Umgang damit aufzustellen, Schaden und Nutzen abzuwägen und eine informierte Entscheidung zu treffen, ob Sie die Therapie fortsetzen oder stattdessen vielleicht etwas anderes versuchen sollten.

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