Angehörige und Freunde

Wenn Sie ein Angehöriger oder Freund einer Person mit Psoriasis sind, können Sie eine wichtige Rolle spielen.

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung wie Psoriasis kann eine Herausforderung sein. Die Forschung zeigt, dass ein gutes Unterstützungsnetzwerk mit starker sozialer und psychologischer Hilfestellung die Selbstbehandlung und Lebensqualität verbessern kann. Wenn Sie ein Angehöriger oder Freund einer Person mit Psoriasis sind, können Sie eine wichtige Rolle spielen!

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QualityCare™ wurde für Menschen mit Psoriasis entwickelt, doch sowohl Angehörige als auch Freunde können von einer Teilnahme an QualityCare™ profitieren. Wenn Sie sich bei QualityCare™ registrieren, erhalten Sie die gleichen Angebote wie ein Patient. Durch Ihre Registrierung können Sie ein besseres Verständnis für ein Leben mit Psoriasis bekommen sowie Tipps und Vorschläge finden, wie Sie Ihren Angehörigen oder Freund unterstützen können. Die Artikel befassen sich mit vielen verschiedenen Themen. Sie können Sie als guten Ausgangspunkt für ein Gespräch mit Ihrem Freund oder Familienmitglied mit Psoriasis nutzen.

Einer Person nahezustehen, die mit Psoriasis lebt, bedeutet, dass Ihr eigenes Leben von der Krankheit beeinflusst wird. Genauso wie diese müssen Sie einen Weg finden, mit der Erkrankung fertig zu werden. Zu akzeptieren, dass Sie ebenfalls von der Psoriasis betroffen sind, kann Ihnen die Augen öffnen. Informieren Sie sich über die Krankheit. Geben Sie Ihr Bestes, um Ihren Angehörigen oder Freund zu unterstützen, doch vergessen Sie dabei nicht Ihre eigenen Bedürfnisse. Wenn Sie selbst Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an Freunde oder medizinisches Fachpersonal. Psoriasis kann eine ernste Erkrankung sein, doch sie sollte Sie oder Ihnen Nahestehende nicht daran hindern, das Leben zu genießen.

Wie Sie helfen können

Freunde und Angehörige können eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung einer Person mit Psoriasis spielen. Hier sind drei Dinge, die Sie tun können:

  • Informieren Sie sich: Die Krankheit und ihre Konsequenzen zu verstehen ist ein wichtiger erster Schritt, die Ihnen nahestehende Person mit Psoriasis zu unterstützen. Bilden Sie sich weiter über die Symptome, Ursachen und Therapien. Die Teilnahme an QualityCare™ ist eine gute Möglichkeit, Wissen zu erwerben.
  • Unterstützen Sie die Therapie: Die meisten Patienten verwenden häufig eines oder mehrere Medikamente, um mit der Erkrankung fertig zu werden. Es gibt verschiedene Wege, wie Sie die Therapie einer Person mit Psoriasis unterstützen können. Sie können die Person ermutigen, zum Arzt zu gehen. Sie können anbieten, sie dabei zu begleiten. Dies kann Ihrem Freund oder Angehörigen helfen, sich Ratschläge des Arztes besser zu merken und sie besser zu verstehen, und auch Sie können mehr über die Therapie und die Erkrankung erfahren. Sie können bei der Anwendung einer äußerlichen Therapie oder bei der Erinnerung daran helfen. Oft benötigen Psoriasis-Therapien etwas Zeit, bis sie wirken; so kann es auch helfen, wenn Sie Ihren Freund oder Angehörigen ermutigen, den Behandlungsplan einzuhalten.
  • Bieten Sie Stressabbau: Psoriasis und Stress hängen bekanntlich zusammen. Stress kann einen Schub auslösen, und ein Schub kann zu mehr Stress führen. Wege zu finden, mit Stress fertig zu werden, ist ein wichtiger Bestandteil des Umgangs mit Psoriasis. Helfen Sie nach besten Kräften, für Ihren Freund oder Ihr Familienmitglied mit Psoriasis eine stressfreie Umgebung zu schaffen. Hören Sie zu und zeigen Sie Anteilnahme, wenn eine nahestehende Person ihre Sorgen abladen muss. Manchmal kann tatkräftige Hilfe bei täglichen Aufgaben die Strapazen der Situation erleichtern. Und schließlich gibt es verschiedene Entspannungstechniken, die Stress abbauen und auch Psoriasis-Symptome wie Juckreiz lindern können. Dazu gehören unter anderem Yoga, Visualisierung und Meditation. Sie können Ihren Freund oder Angehörigen ermutigen, einige dieser Aktivitäten auszuprobieren.

Fragen Sie, wie Sie helfen können

Wie eine Person das Leben mit Psoriasis empfindet, kann sehr stark variieren. Sie müssen Ihre Unterstützung immer auf die einzelne Person zuschneiden. Versuchen Sie nicht, Vermutungen anzustellen, was Ihr Angehöriger oder Freund von Ihnen braucht, sondern fragen Sie. Seien Sie verfügbar - aber nicht aufdringlich. 

Zu viel Hilfe kann dazu führen, dass sich die Person bevormundet oder nicht respektiert fühlt. Der Verlust der Kontrolle ist eine der frustrierendsten Konsequenzen des Lebens mit Psoriasis. Es ist wichtig, dass Ihre Unterstützung hilft, mehr Kontrolle zu gewinnen – statt sie zu verlieren. Wenn Sie sich um das Leben und die Therapie dieser Person kümmern, kann das sehr leicht zu Ihrer eigenen Erschöpfung und Verärgerung führen. Doch es geht nicht darum, sich um die Person zu kümmern, sondern ihr zu helfen, selbst für sich zu sorgen.